Fotografieren im Mondlicht - Fotoclub Michelau

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Fotografieren im Mondlicht

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Landschaften bei Mondlicht gehören zu den schönsten und dankbarsten Fotomotiven. Unser Trabant ist dabei eine äußerst variable Lichtquelle: seine Lichtstärke variiert je nach Größe der Mondscheibe, der Höhe über dem Horizont und der Jahreszeit. Im Winter ist die Farbe des Mondlichtes gelblich und intensiv hell, im Frühling und Spätsommer eher bläulich und fahl. Dazu kommen witterungsbedingte Farbeinflüsse.
 
Mondlichtaufnahmen sind eher eine Sache der Übergangsjahreszeiten und des Winters. Im Hochsommer, wenn in unseren Breitengraden die lang andauernde Dämmerung einen großen Teil der Nacht einnimmt, ist der Mond als Lichtquelle selten zu gebrauchen. Zudem macht uns in dieser Jahreszeit häufig der Dunst zu schaffen.
Die richtige Verschlusszeit lässt sich nur mit einer Belichtungsreihe treffen. Sie kann im Zeitraum von mehreren Minuten liegen. Ein Problem ist die Wanderung des Mondes in dieser Zeit wodurch sich auch verwaschene Schatten ergeben.
 
Der Mond reflektiert das Sonnenlicht und bringt uns etwa 1/5.000 bis 1/400.000 des Sonnenlichtes auf die Erde.  Hohe ISO-Werte und ein Stativ sind hilfreich.
 
Als Mondbahn wird die annähernd elliptische Umlaufbahn des Mondes um die Erde bezeichnet. Durchschnittlich 29,53 Tagen vergehen von einem Vollmond zum nächsten. Während dieser Zeit durchläuft der Mond verschiedene Mondphasen (Neumond, zunehmender Mond, Vollmond, abnehmender Mond). Die Mondphasen entstehen durch perspektivische Änderungen der Tag-Nacht-Grenze des Mondes relativ zur Erde. Der zunehmende Mond ist v.a. am Abendhimmel bzw. in der ersten Nachthälfte zu sehen, der abnehmende am Morgenhimmel. Zu Beginn des ersten und des letzten Viertels erscheint der Erdtrabant als Mondsichel.
 
Über den Mondverlauf und die Mondphasen informieren folgende Links:
 
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